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Ich frage mich was das für Menschen sind in den USA. Gut,
verachtenswerte Jäger gibt es bei uns auch. Aber ich glaube nicht, dass
es sich bei uns in Europa ein Jäger leisten könnte damit zu prahlen so
einen außergewöhnlichen Bären, der immer auf zwei Beinen wie ein Mensch
ging, mit Pfeil und Bogen erschossen zu haben. Wohlgemerkt, mit Pfeil
und Bogen! Spinnen die total die Amis?? Das ist ja noch viel grausamer
als mit einer Kugel erschossen zu werden. In einer Woche wurden 487
Bären mit Pfeil und Bogen getötet. Welche Sadisten es da in den USA
gibt… Arme perverse und kranke Amis! Kein Wunder dass es da Kandidaten
wie Trump gibt.
Die einzig gerechte Strafe, die es gäbe wäre jeden einzelnen dieser
Jäger auch mit Pfeil und Bogen zu erlegen (erlegen sage ich bei diesen
Jägern, nicht bei Tieren).
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Trauer um den Bären, der auf zwei Beinen lief
„Der Jäger prahlte damit, dass ihn sein Pfeil durchbohrte“
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Seit 2014 tauchte der aufrecht laufende Bär immer wieder auf. (Foto: Facebook/RIP Pedals The Walking Bear)
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Er war der
berühmteste Schwarzbär der Welt: „Pedals“ lief auf zwei Beinen umher. Er
hatte eine riesige Fangemeinde. Das traurige Ende seiner Geschichte
geht mit einem furchtbaren Verdacht einher.
In den Vororten des Großraums New York sind Sichtungen von
Amerikanischen Schwarzbären keine Seltenheit. Immer wieder verlassen die
bis zu hundert Kilogramm schweren Tiere die Wälder im Umland und suchen
in den Mülltonnen der Siedlungen nach Nahrung. Menschen gehen die
Raubtiere auf ihren Streifzügen meistens aus dem Weg: In New Jersey
wurde zum Beispiel seit der Gründung des US-Bundesstaates nur eine
tödliche Attacke durch einen Schwarzbären registriert.
Eines der Tiere hat es in der
Region sogar zum Status einer Legende geschafft. Denn „Pedals“, wie er
von seinen Fans getauft wurde, lief nicht auf allen Vieren durch die
Vororte, sondern aufrecht, auf den Hinterbeinen.
Seit 2014 dokumentierten die Bewohner der Siedlung Rockaway
Township, rund 60 Kilometer nordwestlich des Hudson Rivers, immer wieder
die Besuche des Bären auf Fotos und Videos. Viele, denen Pedals über
den Weg lief, hielten ihn zunächst für einen Menschen in einem
Bärenköstum.
Warum der Schwarzbär aufrecht lief, ist nicht bekannt. Fachleute
vermuteten, dass er entweder aufgrund einer Verletzung seine
Vorderpfoten nicht mehr benutzen konnte, oder dass diese von Geburt an
fehlgebildet waren, schreibt die „New York Times“.
Seine beinahe menschliche Fortbewegungsart verschaffte dem Tier eine
große Fangemeinde. Einer Pedals gewidmeten Facebook-Gruppe traten mehr
als 21.000 Nutzer bei, über 300.000 Menschen unterstützten eine Petition, die eine Unterbringung des Bären in einem Nationalpark forderte.
„Seine wundervolle Seele verließ seinen Körper“
Doch diese Bemühungen kommen zu spät. Wie einer der Administratoren der Facebook-Gruppe
berichtet, wurde Pedals in der vergangenen Woche offenbar von einem
Jäger mit Pfeil und Bogen erlegt. „Pedals hat nun seinen Frieden
gefunden“, heißt es in dem Beitrag. „Seine wundervolle Seele verließ
seinen Körper, als er getötet wurde.“
In Pedals Fangemeinde löste die Todesmeldung große Bestürzung aus.
Tausende teilten den Facebook-Beitrag, viele widmeten ihm Posts bei
Twitter. Verstärkt wurde die Trauer durch den Umstand, dass das Tier
wahrscheinlich der ersten offiziell erlaubten Schwarzbären-Jagd seit den
1960er-Jahren zum Opfer fiel.
Normalerweise ist das Töten von Schwarzbären in New Jersey verboten.
Doch
von Montag bis Freitag der vergangenen Woche erlaubten die Behörden
ausnahmsweise die Jagd mit Pfeil und Bogen. Denn seit dreißig Jahren
nimmt die Zahl der Tiere im am dichtesten besiedelten Staat der USA
beständig zu. 487 (!!) Bären wurden nun innerhalb von fünf Tagen erlegt.
Ob Pedals tatsächlich darunter war, wollte die Umweltschutzbehörde des Staates bisher nicht bestätigen.
Man werde den Meldungen aber nachgehen und die bei den offiziellen
Stellen abgelieferten Bärenkadaver untersuchen, sagte ein Sprecher.
Für Pedals Fans besteht jedoch kein Zweifel: Ihr geliebter
Schwarzbär ist tot. Mehrere Jäger hätten bestätigt, dass er zu einer
Jagdstation gebracht worden sei, heißt es in der Todesmeldung auf
Facebook. „Der Jäger, der ihn seit drei Jahren töten wollte, prahlte
damit, dass ihn sein Pfeil durchbohrt hat“, schreibt der Moderator der
Gruppe.
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Gruß Hubert